Kreispokal 2. Runde: FVR – TSV Auerbach 0:3 (0:2)

In der zweiten Pokalrunde kassierte der FVR eine vermeidbare Heimniederlage gegen den Kreisligisten TSV Auerbach und scheidet aus dem Kreispokal aus.
Von Anfang an war der Klassenunterschied nicht zu sehen. Schon in den ersten 10 Minuten verpasste es die Rußheimer Elf in Form eines verschossenen Elfmeters und einer Eins gegen Eins Situation von V. Njenkam gegen den Auerbacher Schlussmann, die Führung zu erzielen. Nach weiteren vergebenen guten Torchancen von Rußheim kam Auerbach das erste Mal mit einem langen Ball gefährlich vors FVR Gehäuse. Der gegnerische Spieler spitzelte die Kugel an Torwart R. Weber geschickt vorbei und wurde von ihm vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Dem Schiedsrichter blieb in diesem Fall nichts Anderes übrig, als die rote Karte zu zeigen. Den fälligen Freistoß verwandelte Auerbach zum 0:1. Auch in der Folge hatte Rußheim beste Chancen, den Ausgleich zu erzielen, jedoch war an diesem Tag das Glück und das Können nicht auf der Seite des FVR. Durch einen platzierten Kopfball erhöhten die effektiven Auerbacher kurz vor der Pause auf 0:2.
Die zweite Hälfte verlief ähnlich wie die Erste, mit einigen guten Chancen, die entweder am Dabb Nei oder in den Fängen des gegnerischen Torhüters landeten. Das 0:3 in den letzten Minuten der Begegnung war sinnbildlich für dieses Spiel. Nach einer Slap-Stick-Einlage landete der Ball beim Stürmer, der trocken einschob.
Trotz der deutlichen Niederlage war der FVR dem Kreisligisten über 90 Minuten mindestens ebenbürtig, wobei die Rußheimer fast 70 Minuten in Unterzahl spielten.

Kreispokal 1. Runde: DJK Durlach – FVR 1:5 (0:1)

Das erste Pflichtspiel unter der Leitung des neuen Spielertrainers Dennis Glutsch gewann der FVR verdient und zog so in die zweite Runde des Kreispokals ein.
Zu Beginn der ersten Spielhälfte haben T. Frank und V. Njenkam zunächst beste Torchancen ungenutzt gelassen. Die längst überfällige Führung erzielte dann D. Glutsch per Abstauber. Nach einem zentralen Torschuss von J. Heger konnte der Torwart den Ball nur abklatschen lassen und der Spielertrainer stand goldrichtig. Durlach kam vereinzelt zu Torabschlüssen, meist geschuldet durch Unachtsamkeiten in der FVR Defensive.
Der zweite Spielabschnitt begann für den FVR denkbar ungünstig, denn erneut vertändelte man in der Abwehr den Ball. Der Durlacher Angreifer nutzte dies aus und traf zum zwischenzeitlichen 1:1. Nur wenige Minuten später war L. Rupertus im gegnerischen Strafraum hochgestiegen um eine Ecke einzuköpfen, der athletische Abwehrspieler der DJK kam mit seinem Fuß genauso hoch. Jedoch versuchte er den Kopf anstatt den Ball aus dem Strafraum zu befördern, die Folge: Platzwunde Rupertus, Elfmeter Rußheim. D. Glutsch verwandelte diesen sicher zum 1:2 für den FVR. Danach hatte Rußheim die Partie im Griff und legte weitere Tore zum 1:5 Auswärtssieg nach. M. Müller per Standfallrückzieher, A. Will per Gewaltschuss einen Meter vor der Torlinie und V. Njenkam nach einem Solo waren die weiteren Torschützen.
In der zweiten Pokalrunde trifft der FVR am Sonntag zu Hause auf den Kreisligisten TSV Auerbach. Sehr wahrscheinlich ohne L. Rupertus, der unter Aufsicht von Teamarzt L. Hörner im Karlsruher Krankenhaus genäht werden musste.

SG Rüppurr-Alemannia-DJK-FG – FVR 1:1 (1:1)

Rußheim startete denkbar ungünstig in die Partie. Durch einen Abstimmungsfehler in der Defensive machte man es A. Molino in der 9. Spielminute einfach das Spielgerät locker zum 1:0 für die Gastgeber einzuschieben. Es dauerte circa 20 Minuten bis der FVR ins Spiel fand. Zunächst wurden beste Einschussmöglichkeiten vergeben, doch dann kam der türkische Mauermeister U. Arican. Nach einem exzellenten Zuspiel in die Gasse von N. Will nahm er den Ball gefühlvoll wie seine Thermoskanne auf die Baustelle mit. Trocken, ähnlich dem Zement den er von Montag bis Freitag anrührt, schob er das Spielgerät zum 1:1 in der 31. Spielminute ins rechte Toreck. In der Restzeit der ersten Spielhälfte hatte der FVR weitere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen.
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt, denn das Amtsblatt hat nicht genügend Seiten um alle Torchancen des FVR aufzulisten. Wie schon seit Wochen wurden hochkarätige Torchancen sehr fahrlässig vergeben. Die Gastgeber bedankten sich nach Spielende bei der gnädigen FVR-Offensive, sie nicht bei ihrem letzten Heimspiel der Saison abgeschossen zu haben. Vereinzelte Konterchancen der SG Rüppurr wurden von der sicher stehenden Abwehr um die beiden Turteltäubchen F.F. Dürr und L. Rupertus unterbunden. So blieb es am Ende beim 1:1 Unentschieden, welches nun den sicheren Klassenerhalt für den FVR bedeutet.

FVR – SG Daxlanden 2:3 (1:0)

Unnötige Heimniederlage auf Grund erneut mangelhafter Chancenverwertung.
Vom Anpfiff weg drückte Rußheim mächtig aufs Tempo und zwang so die Gäste immer wieder zu Fehlpässen. Dies wurde nach bereits 7 Minuten durch M. Müller belohnt. Nach schöner Vorarbeit von T. Frank und N. Njenkam traf er aus zentraler Position zum 1:0 für den FVR. Danach hatte Rußheim die verunsicherte SGD im Griff und hätte zur Pause deutlich höher führen müssen. Doch V. Njenkam und J. Heger scheiterten freistehend am starken Daxlander Schlussmann. Weitere Ballgewinne im Mittelfeld wurden vom FVR oftmals zu hektisch im letzten Angriffsdrittel wieder abgegeben. Einzige Torchance der Gäste in Halbzeit 1 war ein Fernschuss, der am Querbalken landete.
Kurz nach Wiederbeginn nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit in der FVR Defensive eiskalt. Den Pass in die Viererkette erlief Weinkötz, umkurvte E. Karaburun im FVR Tor und schob zum 1:1 ein. Danach gestaltete sich die Partie ausgeglichener mit leichten Feldvorteilen und besseren Torchancen für den FVR. Ab der 74. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst sah Bednar vom FVD für eine Tätlichkeit die rote Karte (74.) und V. Njenkam traf mit einem schönen Schlenzer zum 2:1 für den FVR (76.). Wiederrum nur 2 Minuten später nahm ein Gästeakteur den Ball mit der Hand im Strafraum mit, dies sah der Unparteiische nicht jedoch das Foulspiel vom Rußheimer Abwehrspieler. Den anschließenden Penalty verwandelte Juchasz humorlos zum 2:2 (78.). Kurios wurde es in der 83. Minute als ein Spieler des FVD mit dem Ball ins Toraus lief und der Schiedsrichter zum Erstaunen aller auf Eckball entschied. Rußheim schaffte es dann nicht den Eckball in der Mitte zu klären und so traf Weinkötz zum 2:3 für Daxlanden (83.). Der FVR warf nun alles nach vorne, kam aber zu keiner zwingenden Torchance mehr um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Der Referee aus der Pfalz krönte seine fragwürdige Leistung in Halbzeit 2 mit der gelb-roten Karte kurz vor Ende für V. Njenkam, nach einem normalen Kopfballduell im Strafraum stellte er den FVR-Stürmer vom Platz.

FT Forchheim 2 – FVR 2 3:1 (2:0)

Auf Grund einiger verletzten Spieler in der 1ten Mannschaft reiste der FVR 2 stark ersatzgeschwächt zu den Turnern aus Forchheim. Rußheim gestaltete die Partie trotzdem über weite Strecken ausgeglichen, verlor am Ende aber verdient da die Gastgeber abgezockter vor dem Tor waren. Zur Halbzeit lag man bereits mit 2:0 hinten, die Treffer fielen jeweils nach einer Standardsituation.
Als Mitte der zweiten Halbzeit Forchheim dann erneut nach einer Standardsituation zum 3:0 traf war die Begegnung entschieden. Nach schöner Vorarbeit von C. Denzel konnte der schnuckelige Pizzabäcker F. Hysi zwar noch zum 3:1 verkürzen, doch mehr als Ergebniskosmetik brachte der Treffer nicht ein.

Fortuna Kirchfeld 2 – FVR 2:2 (1:1)

Die Vielzahl vergebener Großchancen rächte sich in der Nachspielzeit und der FVR verschenkte 2 Punkte.
Von Beginn an war der FVR der Reserve aus Kirchfeld überlegen und die Abwehrreihe um Arican, Dürr, Hessenauer und Werner wurde nur selten gefordert. In der 11. Minute dann auch schon die verdiente Führung, nach einem langen Ball von J. Heger umkurvte V. Njenkam den Keeper und schob zum 0:1 ein. Danach blieben beste Chancen im 1-gegen-1 gegen den Torwart von D. Müller, V. Njenkam und M. Müller ungenutzt. Kirchfeld kam in der 25. Minute auf Grund einer Unachtsamkeit in der Defensive zum einzigen Torabschluss in Halbzeit 1 und der fand den Weg ins Tor zum 1:1.
In Halbzeit 2 dominierte dann der Unparteiische das Geschehen. Doch zunächst spielte Rußheims Offensive erneut die Kirchfelder Mannschaft aus und nach Vorlage von M. Müller traf N. Will in der 54. Minute zum 1:2. Kurz darauf lief D. Müller alleine auf den Torwart zu und legte den Ball an diesem vorbei, der Torwart boxte ihn um doch der Pfiff blieb aus – Begründung vom Spielleiter: „Der Torwart konnte ihn nicht sehen.“ In der Folge pfiff der Schiedsrichter mehrfach aus dem Nichts Abseits gegen den FVR, was irgendwann sogar von Kirchfelder Seite belächelt wurde. Dennoch hatte Rußheim einige weitere 100prozentige Torchancen und vergaben diese sehr fahrlässig. Kurz vor Ende trat ein Spieler der Fortuna mehrfach gegen U. Arican nach, der Herr der Pfeife gab nur gelb mit dem Beisatz: „Sie wissen eigentlich wäre es rot.“ Und so kam es am Ende wie es kommen musste an diesem Tag, nach einem langen Ball verlängerte ein Spieler der Heimelf den Ball im Strafraum. Am zweiten Pfosten stand ein Fortune in stark abseitsverdächtiger Position frei und traf zum schmeichelhaften 2:2 in der 93. Minute.

FVR 2 – Karlsruher FV 2 0:1 (0:1)

In einem sehr schwachen C-Klassen-Spiel waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Rußheim spielte meist zu unkontrolliert und machte es der gegnerischen Defensive mit langen Bällen einfach. Die wohl beste Torchance in den 90 Spielminuten hatte B. Gablenz mit einem direkten Freistoß, den Torwart zum Eckball parierte. Auch die Reserve des Altmeisters vom KFV hatte nur wenig fußballerische Kreativität in der Offensive zu bieten, war aber unter dem Strich nach der Führung cleverer und verwalteten diese. Es passte zum Tag des FVR, dass die Partie durch ein unfassbares Eigentor in der 30. Spielminute entschieden wurde.

FVR – VfB Knielingen 2 0:6 (0:4)

Rußheim kassierte eine Klatsche gegen den Abstiegskonkurrenten.
Denkbar ungünstig startete die Begegnung für Rußheim, denn bereits nach 2 Spielminuten konterte Knielingen den FVR aus und vollstreckte zum 0:1. Kurz darauf hätte Rußheim nach eindeutigem Foulspiel an J. Heger einen Elfmeter bekommen müssen, doch der Pfiff von Schiedsrichter Alfons Lutz blieb auch zur Verwunderung des Gegners aus. Rußheim versuchte Knielingen weiter unter Druck zu setzen um den schnellen Ausgleich zu erzielen, kam allerdings nur selten durch die engmaschige Abwehrreihe. In der 11. Minute setzte der VfB zum nächsten Konter an und spielte diesen auch zielstrebig zum 0:2 zu Ende. Direkt nach Wiederanspiel köpfte T. Frank eine Njenkam Flanke an die Latte und im Gegenzug schloss Knielingen den nächsten Konter erneut eiskalt ab und traf zum 0:3 nach 13 Minuten. Der FVR war geschockt und kassierte noch vor der Pause abermals durch einen Konter das 0:4.
Trotz aller Bemühungen in der zweiten Halbzeit wollte der Rußheimer Truppe an diesem Tag nichts gelingen. Knielingen schaffte es sogar noch das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Das 0:5 durch einen abgefälschten Freistoß und das 0:6 nach einem Eckball machten das Debakel für den FVR perfekt.